Betriebsprüfungsfalle Pensionszusage

BP-Falle "Pensionszusage": Die 10 schwersten Beratungsfehler


Pensionszusagen an GmbH-Geschäftsführer stellen seit Jahren ein „hochexplosives Minenfeld“ für jeden Praktiker dar. Die restriktive Sichtweise der Finanzverwaltung und eine völlig abstrakte BFH-Rechtsprechung machen dem Berater das Leben schwer. Nun hat auch noch die Betriebsprüfung massiv aufgerüstet, was das „Duell“ mit der Finanzverwaltung weiter erschwert.

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BP-Falle "Pensionszusage": 1. Fall - Streit über die Zivilrechtliche Wirksamkeit


Das erste „Duell“ unserer Beitragsreihe zur Betriebsprüfungsfalle „Pensionszusage“ beschreibt eine Auseinandersetzung, die im Rahmen einer Betriebsprüfung mit dem hinzugezogenen Fachprüfer geführt werden musste. Der Fachprüfer wollte der Pensionszusage die zivilrechtliche Wirksamkeit versagen und die bisher gebildeten Pensionsrückstellungen von rund 620 TEUR gewinnerhöhend auflösen. Der GmbH drohte daher eine Steuernachzahlung von ca. 186 TEUR. Inklusive der fälligen Zinsen hätte sich die Gesamtbelastung der GmbH auf 240 TEUR belaufen. Eine Steuernachzahlung in dieser Größenordnung hätte wohl das Aus für das Unternehmen bedeutet.

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BP-Falle "Pensionszusage": 2. Fall - Wiederanlage der Ablaufleistung der RDV


Das zweite „Duell“ unserer Serie zur Betriebsprüfungsfalle „Pensionszusage“ beschreibt eine Auseinandersetzung mit dem hinzugezogenen Fachprüfer, wie sie in der Praxis häufig vorkommt. Bei dem Streit ging es darum, wie die Wiederanlage der Ablaufleistung der Rückdeckungsversicherung steuerlich zu beurteilen ist. Der Fachprüfer wollte einen steuerpflichtigen Zufluss beim versorgungsberechtigten Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) von rund 221 TEUR annehmen. Dem Geschäftsführer drohte daher eine Steuernachzahlung von fast 80 TEUR (inklusive der fälligen Zinsen).

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BP-Falle "Pensionszusage": 3. Fall - Abfindung bei Liquidation der GmbH


Im dritten „Duell“ unserer Serie Betriebsprüfungsfalle „Pensionszusage“ geht es um die steuerrechtliche Beurteilung einer liquidationsbedingten Abfindungszahlung in Höhe von rund 300 TEUR. Der Fachprüfer wollte die Abfindung der Gesellschafterebene zuordnen. Das hätte eine verdeckte Einlage und einen fiktiven steuerpflichtigen Zufluss beim versorgungsberechtigten Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) von 480 TEUR sowie eine vGA von 300 TEUR bedeutet. Zum Glück konnte auch dieses Duell mit den richtigen Argumenten gewonnen werden.

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BP-Falle "Pensionszusage": 4. Fall - Rückstellung bei Berufsunfähigkeit des GGf


Im vierten „Duell“ unserer Serie geht es um einen GGf, der aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme berufsunfähig wird. Er muss seine Tätigkeit für die GmbH deutlich reduzieren und bezieht parallel zur BU-Rente nur noch ein Minigehalt. Der Fachprüfer wollte die Pensionsrückstellung in der Steuerbilanz mit dem für aktive Anwärter geltenden Teilwert ansetzen und nahm zudem eine Überversorgung an. Die missliche Folge: Ein Teilbetrag der bisherigen Rückstellung von rund 185.000 EUR wäre gewinnerhöhend aufzulösen. Zum Glück konnte auch dieses Duell mit dem Fachprüfer gewonnen werden.

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BP-Falle "Pensionszusage": 5. Fall - Herabsetzung wegen mangelnder Finanzierbarkeit


Im fünften „Duell“ unserer Beitragsserie wurde mit der Fachprüfung über die äußerst praxisrelevante Frage gestritten: Unter welchen Umständen und in welchem Umfang kann in der Krise der GmbH die bisher zugesagte Versorgungsleistung herabgesetzt werden? Im Streitfall hatte die GmbH die Pensionszusagen der beiden GGf krisenbedingt um jeweils 65 % gekürzt. Die Fachprüferin vertrat zunächst die Auffassung, dies führe zu einer verdeckten Einlage und zu einem fiktiven Lohnzufluss von 133.000 EUR. Doch zum Glück konnte die Fachprüferin dann doch noch „bekehrt“ werden.

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