Aktualisierung und Umgestaltung
Soll die Pensionszusage auch zukünftig im Betriebsvermögen der GmbH durchgeführt und finanziert werden, so stehen folgende Maßnahmen bei der Restrukturierung der Versorgungskonzeption im Vordergrund:
- Anpassung der vertraglichen Vereinbarungen an die aktuelle Rechtslage,
- Anpassung der Pensionsverpflichtung an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der GmbH,
- Neuverteilung der typischen Pensionsrisiken, sowie
- die Optimierung des Asset– und Risk Managements.
Die Überarbeitung der vertraglichen Vereinbarungen sorgt für die Aktualität des Vertragswerkes und beugt bösen Überraschungen (z. Bsp. im Rahmen einer Betriebsprüfung) vor.
Eine Entlastung der Gesellschaft lässt sich zunächst durch die Reduzierung der Pensionsverpflichtung erreichen. Die im Zusammenhang mit der Reduzierung der bestehenden Pensionszusage (Herabsetzung, Widerruf, Verzicht) auftretenden Fragestellungen zählen zu den zentralen Elementen im Rahmen der Restrukturierung.
Darüber hinaus kann durch die Neuverteilung der typischen Pensionsrisiken eine weitere Entlastung des Versorgungsträgers und eine deutlichen Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Gesamtsituation erreicht werden.
Die Optimierung des internen Finanzierungskonzeptes umfasst sowohl die Überprüfung und Neugestaltung der für die Altersversorgung notwendigen Kapitalanlage (Asset Management) als auch die Strategie zur Rückdeckung der vorzeitigen Versorgungsrisiken (Risk Management).


